Illinois: Hauptstadt, Fakten, Steuern und Leben im Prairie State
Die Hauptstadt von Illinois ist Springfield, nicht Chicago. Hier erfährst du, was den Prairie State ausmacht, von Windy City und Grundsteuer bis Christkindlmarket.

Die Hauptstadt von Illinois ist Springfield, nicht Chicago. Diesen Irrtum machen fast alle, denn Chicago ist mit rund 2,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der USA und prägt das Bild des ganzen Bundesstaates. Springfield hat nur gut 110.000 Einwohner, ist aber seit 1839 Regierungssitz und die Stadt von Abraham Lincoln.
Für uns Deutsche ist Illinois ein Staat der Gegensätze. Im Nordosten liegt eine Weltmetropole mit Terminbörsen, Wolkenkratzern und Stränden am Lake Michigan. Der Rest ist flaches Land mit Mais- und Sojafeldern bis zum Horizont, ganz im Süden kommen Wälder und Felsen dazu. Wer hierher zieht, merkt schnell zwei Dinge: Die Einkommensteuer des Staates ist einfach und überschaubar, die Grundsteuer dagegen gehört zu den höchsten im Land. Und der Winter in Chicago ist kälter, als du es aus Deutschland gewohnt bist.
Illinois im Steckbrief: die wichtigsten Fakten
| Merkmal | Illinois |
|---|---|
| Hauptstadt | Springfield (seit 1839) |
| Größte Stadt | Chicago, rund 2,7 Mio. Einwohner (Schätzung US Census Bureau 2024) |
| Einwohner | rund 12,7 Mio. (Schätzung US Census Bureau 2024), sechstgrößter US-Bundesstaat |
| Fläche | knapp 58.000 Quadratmeilen (rund 150.000 km²), etwa 42 Prozent von Deutschland |
| Beitritt zur Union | 3. Dezember 1818, als 21. Staat |
| Spitzname | Prairie State, Slogan „Land of Lincoln“ |
| Zeitzone | Central Time (UTC−6, im Sommer UTC−5), Stand 2026 |
| Einkommensteuer des Staates | pauschal 4,95 Prozent (Stand 2026) |
Illinois Hauptstadt: Warum Springfield und nicht Chicago?
Springfield wurde nicht wegen seiner Größe Hauptstadt, sondern wegen seiner Lage in der Mitte des Staates. Vorher regierte man aus Kaskaskia und Vandalia, beide weit im Süden. Als sich die Bevölkerung im 19. Jahrhundert nach Norden verschob, setzten sich einige junge Abgeordnete für Springfield ein. Einer davon war Abraham Lincoln.
Lincoln lebte von 1837 bis 1861 in Springfield, arbeitete dort als Anwalt und brach von hier zur Präsidentschaft auf. Begraben ist er ebenfalls in Springfield. Deshalb steht „Land of Lincoln“ auf jedem Nummernschild, obwohl er in Kentucky geboren wurde.
Das Muster kennst du vielleicht aus anderen Staaten: Die Hauptstadt ist oft nicht die größte Stadt. In Deutschland ist das ähnlich (Düsseldorf statt Köln), nur fällt der Größenunterschied in Illinois extremer aus. Für den Alltag spielt Springfield kaum eine Rolle, außer du hast mit der Landesverwaltung zu tun. Die meisten Behördengänge, etwa beim Secretary of State, der in Illinois für Führerscheine zuständig ist, erledigst du vor Ort in deinem County.
Geografie und Klima: Wie sieht Illinois aus und wie kalt wird es?
Vom Lake Michigan bis zum Mississippi: welche Landschaften gibt es?
Illinois ist erstaunlich flach. Der höchste Punkt, Charles Mound an der Grenze zu Wisconsin, liegt auf einer Höhe von nur 1.235 Fuß (376 Meter). Große Flüsse rahmen den Staat ein: Im Westen bildet der Mississippi die Grenze zu Iowa und Missouri, im Süden der Ohio River die Grenze zu Kentucky. Mitten durch das Land zieht der Illinois River.
Chicago liegt am Südwestufer des Lake Michigan, und das Wasser bestimmt dort das Leben. Der Chicago River fließt übrigens seit 1900 rückwärts: Ingenieure kehrten seine Richtung um, damit das Abwasser nicht mehr in den See lief, aus dem die Stadt ihr Trinkwasser holt.
Wer an Prärie denkt, liegt nur halb richtig. Die ursprüngliche Graslandschaft ist fast komplett Ackerland gewichen. Abwechslungsreiche Natur findest du vor allem am Rand: an den Ufern der Flüsse und im bewaldeten Süden.
Wie kalt ist es in Illinois und warum heißt Chicago Windy City?
Der Winter am Lake Michigan ist hart. Im Januar liegen die Tiefstwerte in Chicago im Schnitt um 18 °F (−8 °C), mit Windchill fühlt es sich oft deutlich kälter an. Beim Polarwirbel im Januar 2019 fiel die Temperatur am Flughafen O'Hare auf −23 °F (−31 °C). Dazu kommt Lake Effect Snow, also Schneefall, der entsteht, wenn kalte Luft über den wärmeren See zieht.
Die Sommer sind das Gegenteil: heiß und schwül, im Juli erreichen die Höchstwerte im Schnitt rund 84 °F (29 °C), im Süden oft über 90 °F (32 °C). Im Frühjahr ist Tornadosaison, besonders im Süden und in der Mitte des Staates. Der Tri-State-Tornado von 1925 gilt bis heute als tödlichster der US-Geschichte.
Der Name Windy City kommt vermutlich gar nicht vom Wetter. Im 19. Jahrhundert spotteten Zeitungen über die großmäuligen Politiker und Werbetrommler der Stadt, die „viel Wind machten“. Der kalte Seewind hat den Spitznamen dann bestätigt.
Was prägt die Geschichte von Illinois?
Lange vor den Europäern lag bei Collinsville die größte präkolumbische Siedlung nördlich von Mexiko: Cahokia, heute UNESCO-Welterbe. Der Name Illinois geht auf einen Verbund indigener Völker zurück, den französische Entdecker 1673 trafen. Nach Frankreich und Großbritannien kam das Gebiet an die junge USA und wurde 1818 Bundesstaat.
Chicago wuchs ab den 1830er-Jahren rasend schnell, erst durch Kanäle, dann durch die Eisenbahn. Der Große Brand von 1871 zerstörte weite Teile der Stadt. Beim Wiederaufbau entstanden die ersten Hochhäuser der Welt, und die Architektur der Stadt ist bis heute Pilgerziel für Besucher aus aller Welt.
Illinois hat auch mehrere US-Präsidenten hervorgebracht oder geprägt: neben Abraham Lincoln auch Ulysses S. Grant, der in Galena lebte, Ronald Reagan, geboren in Tampico, und Barack Obama, dessen politische Heimat Chicago ist.
Wovon lebt Illinois? Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Chicago: Börsen, O'Hare und das Drehkreuz der Güterzüge
Chicago ist das wirtschaftliche Herz des Mittleren Westens. Hier sitzt die CME Group, zu der die 1848 gegründete Chicago Board of Trade gehört. An diesen Terminbörsen werden weltweit Preise für Weizen, Mais und Zinsen gemacht. Dazu kommen Konzernzentralen von Unternehmen wie McDonald's, Archer Daniels Midland, Abbott und Allstate.
Der Flughafen O'Hare ist einer der verkehrsreichsten der Welt und Drehkreuz für United und American Airlines. Fast noch wichtiger ist die Schiene: Chicago ist der größte Eisenbahnknoten Nordamerikas, sechs der sieben großen Güterbahnen treffen sich hier. Entsprechend stark sind Logistik, Lagerhaltung und Spedition im Umland.
Downstate Illinois: Mais, Soja und Kleinstädte
Alles außerhalb des Großraums Chicago heißt hier Downstate, auch wenn es nördlich liegt. Dort dominiert die Landwirtschaft. Illinois gehört bei Soja und Mais regelmäßig zu den zwei größten Produzenten der USA. Deere & Company sitzt in Moline, State Farm in Bloomington.
Für den Arbeitsmarkt heißt das: Jobs in Finanzen, IT, Beratung und Gesundheit findest du fast nur im Raum Chicago, Landwirtschaft, Industrie und Universitäten wie in Champaign-Urbana prägen den Rest. Der Mindestlohn im Staat liegt seit Januar 2025 bei 15 Dollar pro Stunde (Stand 2026), Chicago selbst hat einen höheren Satz, der jedes Jahr zum 1. Juli angepasst wird.
Wie lebt es sich in Illinois? Kosten, Steuern, Mentalität
Wie teuer ist Wohnen in Chicago im Vergleich zum Umland?
Innerhalb von Illinois klaffen die Kosten weit auseinander. Im Zentrum von Chicago und in begehrten Vororten wie Evanston oder Naperville zahlst du Mieten und Kaufpreise auf Großstadtniveau. In Downstate-Städten wie Peoria, Decatur oder Rockford liegen die Hauspreise dagegen oft weit unter dem US-Durchschnitt.
Im Vergleich zu New York oder Kalifornien gilt Chicago als bezahlbare Metropole. Wer aus Deutschland kommt, sollte aber nicht nur auf den Kaufpreis schauen, denn genau dort lauert die Falle mit der Grundsteuer.
Welche Steuern zahlst du auf Staatsebene?
Illinois erhebt eine pauschale Einkommensteuer von 4,95 Prozent auf das steuerpflichtige Einkommen, unabhängig von der Höhe (Stand 2026). Das ist einfacher als das deutsche Stufenmodell. Renten aus Social Security und die meisten Auszahlungen aus Altersvorsorge sind auf Staatsebene steuerfrei.
Die Sales Tax, die Umsatzsteuer, die erst an der Kasse aufgeschlagen wird, liegt beim Staat bei 6,25 Prozent. Mit County- und Stadtanteilen kommst du in Chicago auf 10,25 Prozent, einer der höchsten Sätze aller US-Großstädte. Die staatliche Steuer auf Lebensmittel ist seit dem 1. Januar 2026 abgeschafft, Gemeinden dürfen aber eine eigene erheben, und Chicago tut das.
Das Unbequeme ist die Grundsteuer. Illinois hat nach New Jersey die zweithöchsten effektiven Grundsteuersätze der USA, rund zwei Prozent des Immobilienwerts pro Jahr. Bei einem Haus für 300.000 Dollar sind das um die 6.000 Dollar jährlich, Jahr für Jahr. In Deutschland ist die Grundsteuer ein kleiner Posten, hier kann sie die Monatsrate spürbar treiben. Sie wird zudem pro Gemeinde und Schulbezirk festgesetzt, also lass dir vor dem Kauf immer die letzte Steuerrechnung zeigen. Wie das große Ganze funktioniert, erklären wir in unserem Grundlagenartikel zu den Steuern in den USA. Für deinen Einzelfall sind ein Steuerberater oder das Illinois Department of Revenue unter tax.illinois.gov die richtige Adresse.
Warum ziehen Menschen weg?
Illinois verliert seit Jahren Einwohner an andere Bundesstaaten, vor allem an Texas, Florida und Indiana. Nach dem Zensus 2020 kostete das den Staat einen Sitz im Repräsentantenhaus. Auch Unternehmen wie Boeing, Caterpillar und Citadel haben ihre Zentralen verlegt. Als Gründe nennen Abwanderer meist die Grundsteuer, die angespannten Pensionskassen des Staates und das Wetter. Zuwanderung aus dem Ausland gleicht den Verlust teilweise aus.
Wie ticken die Menschen in Illinois?
Midwestern Nice beschreibt die Mentalität gut: freundlich, hilfsbereit, eher zurückhaltend als laut. Chicagoer sind direkter und stolz auf ihre Stadt, vom Essen bis zum Sport. Wer Cubs-Fan ist, wird nie White-Sox-Fan, und bei den Bears ist die ganze Stadt beteiligt. Gesprochen wird Englisch, Spanisch ist die zweithäufigste Sprache, in Chicago ist auch Polnisch stark vertreten.
Wo findest du deutsche Spuren in Illinois?
Deutsche gehörten im 19. Jahrhundert zu den größten Einwanderergruppen, in Chicago erschienen mehrere deutschsprachige Zeitungen. Bis heute zählt deutsche Herkunft zu den häufigsten Abstammungen im Staat.
Das bekannteste deutsche Viertel ist Lincoln Square im Norden Chicagos. Rund um die Lincoln Avenue findest du deutsche Bäckereien, Feinkost und das DANK Haus, ein deutsch-amerikanisches Kulturzentrum mit Sprachkursen. Maifest und Oktoberfest finden dort jedes Jahr statt.
Der Christkindlmarket Chicago auf der Daley Plaza gibt es seit 1996, nach Nürnberger Vorbild, mit Glühwein in Sammelbechern und Lebkuchen. Er öffnet meist um das Wochenende vor Thanksgiving und läuft bis Heiligabend, die aktuellen Daten stehen auf christkindlmarket.com. Für alles Amtliche mit Deutschland ist das Generalkonsulat in Chicago zuständig.
Weniger bekannt sind die Lateinischen Bauern rund um Belleville bei St. Louis. So nannte man gebildete Deutsche, die in den 1830er-Jahren aus politischen Gründen auswanderten: Sie konnten Latein, aber kaum einen Pflug führen. Einer von ihnen, Gustav Koerner, wurde Vizegouverneur von Illinois.
Illinois entdecken: Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich?
Chicago: Skyline, Cloud Gate und Strände am Lake Michigan
Die beste Art, die Skyline zu verstehen, sind die Architektur-Touren per Boot auf dem Chicago River. Du gleitest an Gebäuden aus 150 Jahren vorbei, und die Guides erklären, warum Chicago die Wiege des Hochhauses ist. Tickets solltest du im Sommer vorab buchen. Im Millennium Park spiegelt Cloud Gate, die riesige Edelstahlbohne, Stadt und Himmel, das beliebteste Motiv für Fotos.
Unter den Museen sind das Art Institute, das Field Museum und das Museum of Science and Industry die Highlights. Spektakuläre Aussichten bietet der Skydeck im Willis Tower. Im Sommer ziehen sich Strände wie North Avenue Beach am See entlang, mit Blick auf die Skyline. Beim Essen gilt: Deep Dish Pizza, Italian Beef und der Chicago-style Hot Dog sind die lokalen Favorites, und Ketchup auf dem Hot Dog gilt als Stilbruch. Restaurants mit vielen Bewertungen sind oft lange ausgebucht.
Route 66 und Great River Road: zwei Reiserouten durch Illinois
Die Route 66 beginnt in Chicago an der Adams Street und führt rund 300 Meilen (480 Kilometer) durch Illinois bis St. Louis. Am 11. November 2026 wird sie 100 Jahre alt, entsprechend viele Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr entlang der Strecke. Halte unbedingt in Pontiac mit seinem Route-66-Museum und in Springfield, wo du Lincolns Wohnhaus kostenlos besichtigen kannst.
Die Great River Road folgt dem Mississippi über mehr als 500 Meilen (800 Kilometer). Bei Alton und Grafton fährst du an hohen Kalksteinfelsen vorbei, im Winter sitzen dort Weißkopfseeadler. Im Norden lohnt Galena mit seinen Backsteinhäusern. Wer beide Routen kombiniert, erlebt Illinois von der Metropole bis zum Fluss.
Shawnee National Forest: die wilde Seite im Süden
Der Shawnee National Forest umfasst über 1.100 Quadratkilometer Wald zwischen Mississippi und Ohio River. Bekanntester Ort ist der Garden of the Gods mit bizarren Sandsteinformationen. Am Ohio River liegt Cave-in-Rock, eine Höhle, in der sich früher Flusspiraten versteckten.
Näher an Chicago liegt Starved Rock State Park am Illinois River mit Canyons und Wasserfällen, die im Frühjahr am schönsten sind. Für Reisende, die nur Chicago kennen, ist der Süden die größte Überraschung: Natur und Aktivitäten wie Wandern und Kanufahren, die kein Reiseführer über den Mittleren Westen erwarten lässt.
Insidertipp: Maut ohne Bargeld und ÖPNV mit Ventra
Die Autobahnen rund um Chicago gehören teils zum Illinois Tollway, und dort gibt es keine Kassenhäuschen mehr. Bezahlt wird mit einem I-PASS- oder E-ZPass-Transponder. Fährst du ohne, hast du 14 Tage Zeit, die Maut online auf illinoistollway.com nachzuzahlen, danach werden Strafgebühren fällig. Im Mietwagen rechnet die Vermietung ab und schlägt oft eine eigene Gebühr auf, frag also bei der Abholung nach.
In Chicago selbst brauchst du kein Auto. Bus und Hochbahn der CTA bezahlst du mit der Ventra-Karte, der App oder kontaktlos mit der Kreditkarte. Die Blue Line bringt dich von O'Hare in etwa 45 Minuten in die Innenstadt.
FAQ zu Illinois
Für was ist Illinois bekannt?
Vor allem für Chicago mit seiner Architektur, für Abraham Lincoln und für die Route 66. Weniger bekannt: Illinois betreibt mehr Atomkraftwerke als jeder andere US-Bundesstaat und erzeugt einen großen Teil seines Stroms nuklear.
Was ist der Spitzname von Illinois?
Der offizielle Spitzname ist Prairie State, als Slogan dient „Land of Lincoln“. Chicago hat eigene Beinamen, neben Windy City auch Second City, weil es nach dem Brand von 1871 neu aufgebaut wurde.
Welche Sprache spricht man in Illinois?
Englisch, das seit 1969 per Gesetz Amtssprache ist. Kurios: 1923 hatte Illinois „Amerikanisch“ zur Amtssprache erklärt. Deutsch hörst du heute vor allem bei Vereinen und Festen in Lincoln Square.
Wie kalt ist es in Illinois?
Im Norden fallen die Temperaturen im Winter regelmäßig unter 0 °F (−18 °C), der Süden ist milder. Für den Alltag heißt das: Winterreifen sind nicht vorgeschrieben, aber ein Eiskratzer, eine Decke und Handschuhe gehören von Dezember bis März ins Auto.
Welche Zeitzone gilt in Illinois?
Der ganze Staat liegt in der Central Time. Der Unterschied zu Deutschland beträgt meist sieben Stunden, in den wenigen Wochen, in denen die Sommerzeit in den USA und Europa zu unterschiedlichen Terminen wechselt, sechs. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zu den Zeitzonen der USA.
Illinois belohnt alle, die über Chicago hinausschauen. Wenn du hierher ziehst, rechne die Grundsteuer ein, bevor du dich in ein Haus verli ebst, und kauf dir vor dem ersten Winter einen richtig warmen Mantel, nicht erst im Januar. Wenn du nur zu Besuch bist, plane neben Chicago mindestens einen Tag für Springfield oder den Süden ein, denn dort zeigt sich, wie groß und vielfältig dieser Staat wirklich ist. Ich wünsche dir einen guten Start im Prairie State, mit milden Wintern und einem Platz in der ersten Reihe am Seeufer, wenn der Sommer kommt.