Roadtrip: Tipps für den perfekten USA-Roadtrip

Das Land der unendlichen Möglichkeiten entdecken viele am liebsten mit einem ausgedehnten Roadtrip – ist es doch bei einem Land mit einer Fläche von fast 10.000.000 km² viel zu schade, an nur einem Fleck zu verweilen. Damit der Urlaub zum Erfolg wird und lange positiv im Gedächtnis bleibt, gibt es ein paar Sachen zu beachten.

Tipps zum Roadtrip USA

*Enthält Werbelink

Das Gepäck

Manche fliegen zum Skifahren in die USA, andere für einen Badeurlaub – bei einem Roadtrip verweilst du aber nicht an einem Ort, sondern wirst mehrere Bundesstaatengrenzen und durchaus auch verschiedene Klimazonen passieren. Deswegen brauchst du in der Regel alles von Bikini und Badehose bis Übergangsjacke im Gepäck. Selbst wenn du in Wüstengebieten tagsüber in Shorts schwitzt, kannst du abends schon ein Jäckchen gebrauchen. In Küstengebieten weht oft ein kräftiger Wind.

Das A und O in den USA ist Sonnenschutz – Die Sonne hat mehr Kraft, als du es von Deutschland gewohnt bist. Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor, mindestens 30, ist Pflicht, damit du dich nicht verbrennst. Ein Hut, Kappi und anderen Kleidungsstücke schützen vor Sonnenbrand* oder sogar einem Sonnenstich.

Der Mietwagen

Kein Roadtrip ohne Auto – in den USA kommst du mit Bus oder Zug ohnehin kaum voran, das Auto wird für jede noch so kurze Strecke genutzt. Buche den Mietwagen einige Zeit im Voraus von Deutschland aus online. Viele Angebote kannst du kurzfristig kostenlos stornieren, falls du ein besseres Angebot findest oder sich deine Pläne ändern. Denke an eine ausreichende Versicherung!

Hole den Wagen am besten von demselben Flughafen ab, von dem du auch wieder abfliegst, um Mehrkosten für die Einwegmiete zu sparen. Um die Spritkosten musst du dir bei einem ausgedehnten Roadtrip übrigens keine Sorgen machen: Er ist in den USA deutlich günstiger als hierzulande.

Die Hotels

Nach einem langen Tag in den Nationalparks oder in der Stadt braucht man vor allem eines: ein bequemes Bett. In der Regel lohnt es sich nicht, alle Übernachtungen vorab fest zu buchen, denn das nimmt viel an Flexibilität und man kann die Route nicht mehr zum Beispiel wegen Wetterumschwüngen ändern. Buche die Hotels oder Motels deswegen nur 1-2 Tage vorab – An den Kosten ändert dies meistens nichts, es sei denn, du übernachtest in einer extrem beliebten Gegend oder es ist Feiertag in den USA.

Hotelkosten

Für die klassischen Motels mit großem Kingbed, eigenem Bad, simplem Frühstück und Parkplatz zahlst du normalerweise 60 bis 80 Dollar für zwei Personen pro Nacht. Wenn du immer bei derselben Kette buchst, zahlt sich die Teilnahme am Bonusprogramm noch während der Reise aus!

Die Route

Klar kannst du einfach spontan drauflosfahren und abwarten, wohin dich die oft einsamen und teilweise schier endlosen Highways hinbringen. Oft lohnt sich aber eine durchdachte Route, die berücksichtigt, wieviel Zeit du in den Vereinigten Staaten verbringst und was alles auf deinem Reiseplan abgehakt werden soll. Drei Wochen sind übrigens eine angemessene Zeit, um genügend Plätze zu erkunden.

Für ihren ersten Roadtrip entscheiden sich viele für den Südwesten der USA. Staaten wie Utah und Arizona haben jede Menge Highlights wie Horseshoe Bend, Monument Valley, den Grand Canyon, Arches oder den Zion Nationalpark zu bieten. Vor allem im Südwesten lohnt sich der Pass America The Beautiful, der ungefähr 80 Dollar kostet und mit dem du Zutritt zu allen Nationalparks hast. Andere mögliche Routen, die in ca. drei Wochen zu bewältigen sind, sind zum Beispiel eine Tour durch die New England-Staaten mit Maine und den Niagarafällen, eine Fahrt durch die Südstaaten wie Florida und Georgia an der Golfküste entlang oder ein Trip an die Westküste mit San Francisco, Los Angeles und Steilküste in Kalifornien.

Die Begleitung

Plane nicht zu viele und nicht zu wenig Leute für einen Roadtrip ein. Alleine unterwegs zu sein kann auf längeren Wandertouren gefährlich werden, mit zu vielen Freunden wird es schwierig auf einen gemeinsamen Nenner bei der Planung zu kommen. Als Paarurlaub oder Tour mit der besten Freundin/dem besten Freund eignet sich ein Roadtrip am besten und wird unvergesslich.

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3 Kommentare zu „Roadtrip: Tipps für den perfekten USA-Roadtrip“

  1. OBERFELD WOLF

    man sollte sich die NATIONAL PARKS UND -MONUMENTE ANSEHEN
    DAS IST AMERIKA, WUNDERBAR
    UND NICHT NUR NEGATIV UEBER DIE USA REDEN
    DIE PERSONEN DIE NEGATIV SICH UEBER DIE USA MERKBAR MACHEN, SIND VOLLER VORURTEILE,
    A. SIE WAREN NOCH NICH IN DEN USA
    B KENNEN KEINE AMERIKANER PERSÖNLICH
    C. SPRECHEN WAHRSCHEINLICH AUCH NICHT ENGLISH OR DEBUTANT
    D. POLITIK SOLLTE MAN IN EIGENEM LAND MACHEN UND NICHT IN DIESEM FALL IN DEN USA

  2. Günter F. Schulze

    @Oberfeld Wolf
    Wenn man die USA und vor allem Amerikaner kennenlernen will, sollte man unbedingt die ausgetretenen Pfade der Touristen verlassen. Die National Parks sind natürlich immer eine Empfehlung wert, es gibt aber viele National Historic Sites und State Parks, die mehr über Land und Leute erzählen. Außerdem liegen sie gerne etwas abseits, so dass man im Motel, im Restaurant auch unter reisenden Amerikanern ist.
    Im Übrigen: “Die Amerikaner” gibt es genauso wenig wie “die Franzosen” oder “Die Deutschen”! Der Unterschied zwischen Westküste und Heartland ist mindestens so groß wie zwischen Hamburgern und Oberpfälzern. (Womit ich hier weder die einen noch die anderen werten will.)

    1. Danke für deinen Kommentar. Gut das du die Oberpfälzer nicht wertest, bin nämlich aus der Oberpfalz lol und ja wir sind anders als die Hamburger.

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