online Konferenz

Normalerweise fand die “Ich bin Expat” Konferenz in New York statt. Dieses Jahr wird diese Veranstaltung aber virtuell durchgeführt. So kann man dieses Jahr von überall aus teilnehmen.

Ich durfte dieses Mal dabei sein und berichte euch in den nächsten Tagen ein bisschen darüber.

*Wenn du über meinen Link ein Ticket kaufst, bekomme ich eine kleine Belohnung.

Ich bin Expat

Was ist die Ich bin Expat Konferenz?

Die ICH BIN EXPAT Virtual Konferenz wird von HEIMATabroad.com in Kooperation mit der German American Chamber of Commerce New York veranstaltet.

Im Programm sind Vorträge geplant, die für deutschsprachige Expats interessant sind, ob sie sich noch in der Planung der Auswanderung befinden oder schon in den USA leben.

Programm der Veranstaltung auf der Webseite der Veranstaltung.

Du hast 3 Optionen für die Teilnahme, ein Tagesticket für Tag 2, Tag 3, Tag 4, ein Vier-Tagesticket oder ein Vier-Tagesticket mit Mitgliedschaft.

Je nach Ticket wirst du von 2 Wochen bis zu 12 Monaten Zugriff auf alle aufgenommenen Interviews, Präsentationen und Workshops haben.

Einige Vorträge sind in Englisch, andere in Deutsch. Du erkennst dies einfach an den Titeln.

Meine Eindrücke

Folgend kurz meine persönliche Meinung über die von mir besuchten Vorträge. Dies sind nur einige Eindrücke und eine Zusammenfassung dieser Veranstaltung mit meiner persönlichen Sicht.

Tag 1

Der Tag begann um 9 Uhr mit einer Welcome-Session. Die Veranstalterinnen haben sich vorgestellt und danach wurde zufällig, wer mochte, in Break-Rooms verteilt, um kurz ein bisschen zu plaudern. Ich fand dies sehr nett und interessant.

Anschließend wurde über den Kulturschock geredet. Erstaunlich war, dass es wohl vielen so geht, dass man ein Hoch und Tief bei der Auswanderung erlebt und es wohl erst eine Honeymoonphase gibt. Annette Jall veranschaulichte dies gut mit der Kulturschock Kurve.

Dann berichtete Steffen Henkel über Intercultural Training. Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Firmen dies anbieten, also sehr interessant.

Silke Wobken erläuterte das Transatlantic Travel Update und gab hierzu viele Details.

Über Anti-Rassismus in den USA berichtete Ellen Wagner. Ich habe hier einiges dazugelernt.

Den Vortrag über Buying & Renting Real Estate in NYC von Marion Miner habe ich ausgelassen, das war für mich persönlich nicht so von Interesse.

Mit dem Vortrag “Die Angst des Expats vor der Rückkehr” wurden Ängste von Rückwanderer erklärt. Dies wurde von Wiebke Homborg und Christina Kapaun abgehalten.

Abschließend gab es noch eine Lesung, an der ich leider aus Zeitgründen noch nicht teilnehmen konnte.

Ich werde nun gleich mit dem zweiten Tag weitermachen und euch dann heute Abend berichten. Vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen in einem der Break Room.

Tag 2

Leider kann ich euch über den zweiten Tag der Konferenz wenig erzählen, da ich aus persönlichen Gründen nicht so viel Zeit hatte. Dennoch habe ich mich ab und an zugeschaltet und rein gespitzt. Jetzt macht es sich bezahlt, dass ich mir die aufgezeichneten Vorträge auch im Nachhinein noch einmal in Ruhe anschauen kann.

Es gab Veranstaltungen zu den Themen Krankenversicherung, Steuern, Entsendungsvertrag, Steuern bezüglich der Rente, Investments und mehr. Zusätzlich gibt es wie jeden Tag auch vor aufgenommene Vorträge bzw. Interviews von und mit Experten.

Das Angebot ist so, dass man den ganzen Tag mit dieser Konferenz beschäftigt sein kann und noch nicht alles gesehen hat. Die Redner sind Experten in ihren Themen und können auch Fragen gut beantworten.

Abgeschlossen wurde der zweite Tag mit einer Happy Hour mit Vince Ebert. Hier konnten wir alle über die Fettnäpfchen als Expats in den USA lachen.

Tag 3

Am dritten Tag nahm ich am Workshop “Unlock your Expat-Superpowers für deinen nächsten beruflichen Schritt” mit Rebecca Lüppen teil. Rebecca stärkte unser Selbstbewusstsein, indem sie uns unsere Stärken erkennen ließ.

Außerdem besuchte ich den Workshop “Connecting your voice to Your Story” mit Lisa Patti, in dem ich viel über die Schwankungen der Stimme erlernen konnte. Lustigerweise habe ich wie viele andere auch eine deutsche und eine englische Stimme.

Die Live Presentation “Turning dual career challenges into a successful portable business” von Amel Derragui veranschaulichte, was ein bewegliches Business ist und wie man seine Talente zu einer Geschäftsidee nutzen kann.

Nach diesen drei Veranstaltungen musste ich mich wieder meinem Alltag zuwenden. Es gab aber noch viel mehr Vorträge und Workshops, dabei ging es um den Lebenslauf, das Interview für einen Job und vieles mehr zum Thema Arbeit in den USA für Expats.

Tag 4

Am vierten Tag ging es hauptsächlich um Familie und Erziehung für Auswanderer. Themen waren unter anderem Bilingualität, Familienwurzeln mit Drittkultur Kindern, deutsche Bildung in den USA, das deutsche internationale Abitur. Es gab noch viel mehr Interessantes zu entdecken.

Mein Fazit

Die “Ich bin Expat Konferenz 2021” hatte eine bunte Palette an Themen für Expats. Ich denke, es war für jeden etwas dabei. Es gab ein reichliches Angebot an Experten mit über 60 Themen, die besprochen wurden. Über 600 Teilnehmer haben insgesamt mitgemacht. In den Breakrooms gab es auch die Möglichkeit, andere Teilnehmer zu treffen und ein bisschen zu plaudern.

Für mich persönlich war es sehr angenehm die Konferenz online zu besuchen. Ich bin kein Fan von Menschenmassen und an eine Fahrt nach New York mag ich gar nicht denken. Die einzigen Verbesserungsanregungen, die ich hätte, wären mindestens 10 Minuten Pause zwischen den Beiträgen und mehr Breakrooms, vielleicht auch zu bestimmten Themen. Die kurzen Pausen zwischen den Beiträgen waren aber kein großes Problem, da die Beiträge ja aufgezeichnet wurden und man sie sich später anschauen kann.

Die Veranstalterinnen planen auch einen ICH BIN EXPAT Club, zu dem auch Experten eingeladen werden, dazu werden wir sicher bald mehr hören.

Abschließend kann ich sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war und ich bin gespannt, was im nächsten Jahr angeboten wird.