B2 Visum USA: Wann Deutsche das Touristenvisum brauchen, was es kostet und wie der Antrag läuft
Wer länger als 90 Tage bleiben will oder kein ESTA bekommt, braucht das B2 Visum. Hier steht, wie der Antrag abläuft, was er kostet und worauf der Konsularbeamte achtet.

Das B2 Visum USA brauchst du immer dann, wenn du privat in die Vereinigten Staaten reist und ESTA nicht reicht. Das ist vor allem der Fall, wenn du länger als 90 Tage bleiben willst, wenn dein ESTA-Antrag abgelehnt wurde oder wenn du in bestimmte Länder gereist bist. Der Antrag läuft über das Formular DS-160, eine Gebühr und ein persönliches Interview beim US Konsulat in Berlin, Frankfurt oder München.
Für Deutsche ist das ungewohnt. Die meisten von uns kennen die USA nur über ESTA: online ausfüllen, bezahlen, fliegen. Ein Visum mit Interview fühlt sich dagegen an wie ein Behördengang aus einer anderen Zeit, und genau so läuft er auch. Dazu kommt ein Grundsatz, den wir aus Deutschland nicht kennen: Das US-Recht unterstellt dir zunächst, dass du in den USA bleiben willst. Deine Aufgabe im Interview ist, das Gegenteil zu zeigen. Wer das vorher weiß, bereitet sich ganz anders vor.
Was ist das B2 Visum USA und wofür brauchst du es?
Das B-2-Visum ist ein Besuchervisum für private Reisen. Es gehört zu den Nichteinwanderungsvisa, also den Visakategorien für Menschen, die nur vorübergehend in die USA kommen und danach in ihr Land zurückkehren. Im Alltag heißt es meist B 2 Touristenvisum, obwohl es mehr abdeckt als Urlaub.
Was darfst du mit dem B 2 Touristenvisum, und was nicht?
Erlaubt sind, nach den Angaben des US-Außenministeriums, unter anderem:
- Urlaub und Rundreisen, auch mehrere Monate am Stück
- Besuche bei Familie und Freunden
- eine medizinische Behandlung in den USA
- die Teilnahme an Vereinsveranstaltungen, Hochzeiten oder Familienfeiern
- kurze Freizeitkurse, die nicht auf einen Abschluss hinauslaufen
Nicht erlaubt ist jede Form von Arbeit für ein US-Unternehmen, ein Studium mit Abschluss oder ein Job, für den du in den USA bezahlt wirst. Auch ein Au-pair-Aufenthalt oder ein Praktikum laufen über andere Visakategorien. Wer mit einem Besuchervisum einreist und vor Ort eine Stelle antritt, riskiert nicht nur dieses Visum, sondern jede weitere Einreise.
Warum fast immer ein kombiniertes B1/B2 Visum ausgestellt wird
In der Praxis bekommst du selten ein reines B-2-Visum. Das Konsulat stellt meist ein kombiniertes B1 B2 Visum aus, das sowohl Geschäftsreisen als auch private Reisen abdeckt. Für dich ändert das am Antrag nichts. Du gibst im DS-160 an, was du vorhast, und der Beamte entscheidet über die Kategorie.
Wenn dein Schwerpunkt auf Meetings, Messen oder Verhandlungen liegt, lies vorher unseren Ratgeber zum B1 Visum. Dort steht, wo die Grenze zwischen erlaubter Geschäftsreise und verbotener Arbeit verläuft. Beim B 1 ist diese Grenze deutlich schärfer als beim reinen Besuch.
Wann reicht ESTA über das Visa Waiver Program nicht mehr?
Deutschland nimmt am Visa Waiver Program teil. Darüber reisen deutsche Staatsbürger mit einer ESTA Genehmigung bis zu 90 Tage ohne Visum ein. Seit Herbst 2025 kostet ESTA 40 Dollar. Wie der Antrag läuft, steht in unserem Artikel zu ESTA für die USA. Für die meisten Reisen ist das der einfachere Weg. Es gibt aber Fälle, in denen das Visa Waiver Programm nicht greift.
Längere Aufenthalte über 90 Tage
Mit ESTA sind 90 Tage die absolute Grenze. Verlängern kannst du sie nicht, und einen Statuswechsel vor Ort gibt es mit ESTA auch nicht. Ein kurzer Abstecher nach Kanada oder Mexiko setzt die Uhr nicht zurück, die Zeit dort wird in der Regel mitgezählt. Wer also vier Monate bei den Enkeln in Texas verbringen oder ein halbes Jahr durch die Nationalparks fahren will, braucht das Visum.
Reisen in bestimmte Länder und doppelte Staatsbürgerschaft
Das Visa Waiver Program schließt dich aus, wenn du seit dem 1. März 2011 im Iran, Irak, Jemen, in Libyen, Nordkorea, Somalia, im Sudan oder in Syrien warst. Für Kuba gilt das seit dem 12. Januar 2021. Ausnahmen gibt es nur für wenige Fälle, etwa Dienstreisen für die Bundesregierung. Auch wer neben der deutschen bestimmte weitere Staatsangehörigkeiten besitzt, etwa die iranische oder irakische, fällt aus dem Programm. Ein Urlaub auf Kuba vor drei Jahren reicht also aus, damit dein nächster Florida-Trip ein Visum braucht.
Abgelehnter ESTA-Antrag oder Vorstrafen
Wurde dein ESTA abgelehnt, ist das B-2-Visum der einzige Weg. Gleiches gilt bei bestimmten Vorstrafen oder früheren Verstößen gegen US-Einreisebestimmungen, etwa einem überzogenen Aufenthalt. Das Unbequeme daran: Nach einer ESTA-Ablehnung oder einer Visumsablehnung wird jeder spätere Antrag genauer angesehen. Lüge im Formular nie, auch nicht bei einer Kleinigkeit. Falsche Angaben können zu einem dauerhaften Einreiseverbot führen, und das ist schlimmer als jede ehrliche Vorstrafe.
Wie beantragst du das US Visum Schritt für Schritt?
Die Beantragung läuft komplett über Online-Portale der US-Regierung und endet mit einem Termin vor Ort. Plane dafür mehrere Wochen, besser Monate ein. Die zentrale Anlaufstelle ist die Visa-Seite der US-Botschaft in Deutschland. Dort findest du auch den Link zum offiziellen Terminportal.
Der Ablauf in sieben Schritten
- Formular DS-160 ausfüllen. Das geht nur online unter ceac.state.gov, auf Englisch. Plane dafür ein bis zwei Stunden ein. Notiere dir die Application ID, denn das System speichert Zwischenstände nur damit.
- Foto hochladen. Verlangt wird ein aktuelles Farbfoto im Format 5 x 5 Zentimeter, ohne Brille. Ein deutsches biometrisches Passfoto passt vom Format her nicht.
- Konto im Terminportal anlegen. Dort gibst du die Barcode-Nummer deiner DS-160-Bestätigung ein.
- Gebühr bezahlen. Erst nach der Zahlung kannst du einen Termin buchen.
- Interviewtermin buchen. Du wählst zwischen Berlin, Frankfurt und München, sofern Termine frei sind.
- Zum Interview erscheinen, mit allen Unterlagen im Original.
- Reisepass zurückbekommen. Wird das Visum erteilt, bleibt der Pass zunächst beim Konsulat und kommt per Kurierdienst zurück, oder du holst ihn an einer Abholstelle ab.
Seit September 2025 musst du den Antrag grundsätzlich in dem Land stellen, dessen Staatsbürger du bist oder in dem du deinen Wohnsitz hast. Ein spontaner Termin in einem Nachbarland mit kürzerer Wartezeit ist damit in den meisten Fällen keine Option mehr.
Welche Dokumente brauchst du beim Interviewtermin?
Pflicht sind dein Reisepass, die Bestätigungsseite des DS-160 mit Barcode, die Terminbestätigung und der Zahlungsnachweis. Für Deutsche muss der Pass nur für die Dauer des geplanten Aufenthalts gültig sein. Rechne trotzdem großzügig, denn Fluggesellschaften und Grenzbeamte sehen das nicht immer gleich entspannt.
Dazu kommen die Dokumente, die deine Bindung an Deutschland belegen. Das sind vor allem eine Arbeitgeberbescheinigung mit genehmigtem Urlaub, Kontoauszüge der letzten Monate, ein Miet- oder Grundbuchauszug und gegebenenfalls ein Einladungsschreiben deiner Gastgeber in den USA. Bei einer medizinischen Behandlung gehören die Unterlagen der behandelnden Klinik und ein Nachweis über die Finanzierung dazu. Sortiere alles in einer Mappe, damit du am Schalter nicht suchen musst.
Was kostet das B2 Visum und wie lange dauert es?
Die Kosten sind überschaubar, die Wartezeit ist es nicht immer. Beides solltest du kennen, bevor du einen Flug buchst. Mein Rat lautet ohnehin: Buche keinen Flug, bevor das Visum im Pass klebt.
Gebühren, Stand Oktober 2026
Die Antragsgebühr für B-Visa liegt bei 185 Dollar, gezahlt wird in Euro zum Kurs, den das Konsulat festlegt. Die Gebühr wird für die Bearbeitung erhoben, nicht für das Ergebnis. Wirst du abgelehnt, ist das Geld weg.
Zusätzlich hat der US-Kongress 2025 eine sogenannte Visa Integrity Fee von 250 Dollar beschlossen, die nach einem regelkonformen Aufenthalt unter bestimmten Bedingungen erstattet werden kann. Ob und in welcher Höhe sie bei deiner Antragstellung bereits erhoben wird, siehst du beim Bezahlen im Terminportal. Für deutsche Staatsbürger fällt beim B-Visum nach der Gegenseitigkeitstabelle des Außenministeriums keine zusätzliche Ausstellungsgebühr an.
Gebühren und Bearbeitungszeiten ändern sich regelmäßig. Die aktuellen Beträge stehen auf travel.state.gov, der offiziellen Seite des US-Außenministeriums.
Wartezeiten beim US Konsulat in Berlin, Frankfurt und München
Wie lange du auf einen Termin wartest, hängt von Standort und Saison ist ab. Vor den Sommerferien sind die Kalender oft über Wochen bis Monate voll. Das Außenministerium veröffentlicht die geschätzte Wartezeit für jedes Konsulat tagesaktuell auf travel.state.gov unter "Visa Appointment Wait Times". Schau dort nach, bevor du deine Reise planst, und prüfe alle drei Standorte.
Seit September 2025 hat die US-Regierung die meisten Ausnahmen vom persönlichen Interview gestrichen. Früher konnten manche Antragsteller ihr Visum per Post verlängern. Heute müssen fast alle Antragstellenden persönlich erscheinen, auch Wiederholer. Das hat die Wartezeiten an vielen Konsulaten weltweit verlängert. Wir Deutschen sind es gewohnt, dass ein Termin beim Bürgeramt zwar nervt, aber planbar ist. Beim Visum ist er das nicht.
Wie läuft das Interview im US Konsulat ab?
Das Interview selbst dauert oft nur wenige Minuten. Die Zeit davor ist länger: Sicherheitskontrolle, Warten, Fingerabdrücke, wieder Warten. Plane einen halben Tag ein. Elektronische Geräte wie Handy, Smartwatch oder Laptop darfst du in der Regel nicht mitbringen, und eine Aufbewahrung gibt es meist nicht. Lass sie also im Hotel oder bei einer Begleitperson.
Was der Beamte wirklich wissen will
Rechtliche Grundlage ist Abschnitt 214(b) des US-Einwanderungsgesetzes. Er besagt, dass jeder Antragsteller als potenzieller Einwanderer gilt, bis er das Gegenteil zeigt. In Deutschland muss die Behörde begründen, warum sie etwas ablehnt. Hier musst du begründen, warum du zurückkehrst.
Die Fragen sind entsprechend direkt: Was machst du beruflich? Wie lange willst du bleiben? Wer bezahlt die Reise? Warum reicht dir ESTA nicht? Antworte kurz, auf Englisch oder Deutsch, und ehrlich. Die meisten Beamten sprechen Deutsch, das Interview auf Deutsch zu führen ist kein Nachteil. Widersprüche zwischen DS-160 und deinen Antworten fallen sofort auf.
Eine Ablehnung nach 214(b) bedeutet nicht, dass du etwas falsch gemacht hast. Sie bedeutet, dass der Beamte nicht überzeugt war. Du kannst neu beantragen, allerdings mit neuer Gebühr und am besten mit neuen Belegen.
Social Media und Sicherheitsüberprüfung
Im DS-160 musst du alle Social Media Konten angeben, die du in den letzten fünf Jahren genutzt hast, also Benutzernamen auf Plattformen wie Instagram, Facebook, X oder TikTok. Passwörter werden nicht abgefragt. Die US Behörden nutzen diese Angaben für die Überprüfung deiner Identität und möglicher Sicherheitsrisiken.
Das Unbequeme: Nach dem Interview kann eine zusätzliche Überprüfung folgen, die sogenannte Administrative Processing. Du bekommst dann ein farbiges Formular und musst warten, manchmal Wochen, in einzelnen Fällen Monate. Eine verlässliche Frist gibt es nicht, und Nachfragen beschleunigen nichts. Auch das ist ein Grund, warum du keine Flüge vorab buchst.
Welche Änderungen bei den Einreisebestimmungen geplant sind
Die US-Regierung hat 2025 mehrere Verschärfungen angekündigt oder umgesetzt. Neben dem Wegfall der Interview-Ausnahmen und der neuen Visa Integrity Fee hat die Grenzschutzbehörde CBP vorgeschlagen, auch bei ESTA verpflichtend Social-Media-Angaben der letzten fünf Jahre zu verlangen. Welche dieser Pläne zu deinem Reisetermin gelten, steht auf den Seiten des Außenministeriums und der CBP. Verlass dich nicht auf Foren oder Zeitungsartikel vom Vorjahr, die Regeln haben sich in kurzer Zeit mehrfach geändert.
Wie lange darfst du mit dem B2 Visum in den USA bleiben?
Hier steckt der häufigste Denkfehler. Wir kennen aus dem Schengenraum, dass das Visum selbst festlegt, wie lange man bleiben darf. In den USA ist das anders, und zwar grundlegend.
Gültigkeit des Visums und Dauer des Aufenthalts
Für deutsche Staatsbürger wird das B1/B2-Visum in der Regel für bis zu zehn Jahre und für beliebig viele Einreisen ausgestellt. Diese zehn Jahre sagen aber nur, in welchem Zeitraum du einreisen darfst. Wie lange du bei einer einzelnen Reise bleiben darfst, entscheidet der Grenzbeamte am Flughafen.
Üblich sind bei einer Einreise mit B-2 bis zu sechs Monate. Der Beamte kann auch weniger geben, etwa wenn dein Rückflug früher geht oder dein Reisepass vorher abläuft. Das Datum steht im elektronischen Einreisedatensatz I-94, den du nach der Ankunft online abrufen kannst.
Verlängerung und überzogener Aufenthalt
Brauchst du mehr Zeit, kannst du vor Ablauf deines I-94-Datums bei der Einwanderungsbehörde USCIS eine Verlängerung mit dem Formular I-539 beantragen. Die Gebühr und die aktuelle Bearbeitungszeit stehen auf uscis.gov. Rechne damit, dass die Entscheidung oft erst nach deinem ursprünglichen Ausreisedatum kommt.
Ein überzogener Aufenthalt hat harte Auswirkungen. Schon ein Tag zu viel macht dein Visum ungültig, und du musst ein neues in Deutschland beantragen. Wer mehr als 180 Tage unerlaubt bleibt, bekommt eine Einreisesperre von drei Jahren. Ab einem Jahr sind es zehn Jahre. Das gilt unabhängig davon, ob du die Frist absichtlich oder aus Versehen verpasst hast.
Insidertipp: Prüf dein I-94 direkt nach der Einreise
Die meisten Reisenden schauen nach der Landung nie wieder auf ihre Einreisedaten. Mach es anders. Ruf ein bis zwei Tage nach der Ankunft auf der offiziellen CBP-Seite i94.cbp.dhs.gov deinen Datensatz ab. Dort steht unter "Admit Until Date", bis wann du bleiben darfst.
Grenzbeamte tippen sich auch einmal ver, oder sie geben dir weniger Zeit, als du erwartet hast. Fällt dir das in der ersten Woche auf, lässt es sich bei einem CBP Deferred Inspection Office am nächsten großen Flughafen meist unkompliziert korrigieren. Fällt es dir erst bei der Ausreise auf, bist du möglicherweise schon zu lange geblieben.
Mach außerdem einen Screenshot vom I-94 und leg ihn zu deinen Reiseunterlagen. Bei der nächsten Einreise, bei einer Verlängerung oder bei Fragen der Behörden hast du ihn sofort zur Hand. Mein zweiter Rat: Nimm die Mappe mit den Bindungsnachweisen aus dem Interview auch im Handgepäck mit. Grenzbeamte dürfen dieselben Fragen noch einmal stellen.
Häufige Fragen zum B2 Visum
Wie lange kann ich mit einem B1/B2-Visum in den USA bleiben?
Pro Einreise in der Regel bis zu sechs Monate, festgelegt vom Grenzbeamten. Das Visum selbst ist für Deutsche meist bis zu zehn Jahre gültig. Wer sechs Monate bleibt, kurz ausreist und sofort wiederkommt, fällt allerdings auf. Die Behörden achten darauf, ob dein Lebensmittelpunkt in Wahrheit in den USA liegt.
Wie beantrage ich ein Touristenvisum für die USA?
Du füllst das DS-160 online aus, zahlst die Gebühr im offiziellen Terminportal und buchst einen Interviewtermin in Berlin, Frankfurt oder München. Zum Termin bringst du Reisepass, Bestätigungen und Nachweise für deine Rückkehr mit. Kinder unter 14 und Senioren ab 80 Jahren können je nach aktueller Regel von der persönlichen Vorsprache befreit sein. Ob das für dich gilt, zeigt das Terminportal nach Eingabe deiner Daten.
Welche geplanten Einreisebestimmungen gibt es für die USA?
Angekündigt oder bereits umgesetzt sind seit 2025 die Visa Integrity Fee, die Pflicht zur Antragstellung im eigenen Land, der Wegfall der meisten Interview-Ausnahmen und eine erweiterte Abfrage von Social-Media-Daten, die auch für ESTA diskutiert wird. Den aktuellen Stand findest du auf travel.state.gov und bei der US-Botschaft. Prüfe ihn kurz vor der Antragstellung und noch einmal vor dem Abflug.
Wie lange dauert es, ein Arbeitsvisum für die USA zu bekommen?
Deutlich länger als ein Besuchervisum. Für die meisten Arbeitsvisa muss zuerst ein US-Arbeitgeber eine Petition bei USCIS einreichen. Beim H-1B-Visum kommt eine jährliche Lotterie im Frühjahr dazu, der früheste Arbeitsbeginn ist dann der 1. Oktober. Insgesamt solltest du mit mehreren Monaten bis über einem Jahr rechnen. Für eine individuelle Beratung zu Arbeitsvisa ist ein auf Einwanderungsrecht spezialisierter Anwalt die richtige Stelle. Wer den Schritt zur dauerhaften Auswanderung plant, findet bei uns außerdem den Ablauf des Greencard-Interviews in Frankfurt.
Darf ich mit dem B2 Visum remote für meinen deutschen Arbeitgeber arbeiten?
Die US-Visabestimmungen regeln Remote-Arbeit nicht ausdrücklich. Das Besuchervisum ist für Urlaub und Besuch gedacht, nicht für Arbeit. Wer bei der Einreise sagt, er arbeite drei Monate vom Ferienhaus aus, muss mit kritischen Nachfragen rechnen. Kläre das vorab mit einer fachkundigen Stelle, statt dich auf Erfahrungsberichte aus dem Internet zu verlassen.
Das B2 Visum ist kein Hexenwerk, aber es verzeiht keine Ungeduld. Starte mindestens drei Monate vor deinem Reiseziel-Termin, füll das DS-160 in Ruhe aus und nimm jeden Beleg mit, der zeigt, dass dein Leben in Deutschland weiterläuft. Dann wird das Interview zu den fünf kürzesten Minuten deiner Reiseplanung. Ich wünsche dir eine entspannte Einreise und lange, gute Monate in den USA.